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Automatisiertes Messen mit Industrie-Roboter

Marketing Team
Ein neues Konzept zur Automatisierung in der Messtechnik hat die Firma Stäubli in Kooperation mit Mahr France entwickelt und bereits auf mehreren Messen vorgestellt.

Ein neues Konzept zur Automatisierung in der Messtechnik hat die Firma Stäubli in Kooperation mit Mahr France entwickelt und bereits auf mehreren Messen vorgestellt.

Dieser Prototyp kombiniert einen Stäubli-Roboter mit zwei unterschiedlichen Geräten zur optischen und taktilen Rauheitsanalyse. Zukünftige Kunden profitieren durch die Automatisierung von zuverlässigen Messergebnissen aufgrund sicherer Wiederholbarkeit und reduzierter Bedienereingriffe.

Konkret bringt die Studie einen Stäubli TX2 90 Sechs-Achs-Industrie-Roboter mit einem OptoSurf OS 500-Sensor zur optischen und einem MarSurf M 310-Gerät zur taktilen Rauheitsanalyse zusammen. Der OS 500-Sensor ermittelt Aq-Parameter* und dient dazu, Funktionsflächen zu verifizieren, während das taktile M 310-Gerät verschiedene konventionelle Rauheits-Parameter prüft. Als Werkstücke werden dabei beispielhaft Autobremsscheiben und Gehäuse von Elektromotoren eingesetzt.

Roboter als Teil der Messlösung

Das folgende Video zeigt die Funktionsweise der Kombination:

Der Stäubli-Industrie-Roboter positioniert das jeweils benötigte Gerät an der gewünschten Stelle des Bauteils. Sobald die korrekte Position erreicht ist, startet die Messung. Beim Einsatz des MarSurf M 310 befindet sich der Roboter in einer festen Position, während das taktile Gerät mobil misst. Bei der optischen Messung durch den OptoSurf OS 500 wiederum bewegt sich der Roboter, um den Sensor über die Oberfläche zu verfahren.

Neues Konzept – umfassender Anwendernutzen

Durch die Verbindung der beiden Technologien Robotik und Fertigungsmesstechnik erhalten Kunden eine ganz neue Einsatzmöglichkeit: Der leistungsfähige Roboter dient nicht nur als Werkzeug zum Be- und Entladen der Werkstücke, sondern auch als Akteur der Messlösung selbst. Dabei ersetzt die Bewegung des Roboters verschiedene Vorrichtungen, die Anwender normalerweise einsetzen, um ihre Werkstücke korrekt zu positionieren. Dies reduziert deutlich die Komplexität, um alle Messpunkte zu erreichen. Außerdem kann die Lösung rund um die Uhr arbeiten, was Personalkosten senkt, während die Produktivität steigt. Letztlich vereinfacht die Kombination beider Technologien die gesamte Messkette – und weniger Arbeitsschritte und Bedienereingriffe bedeuten weniger Fehlerquellen und im Gegenzug verlässlichere Messergebnisse.

*Der Aq-Parameter ist eine Kenngröße der optischen Oberflächenmesstechnik im Kontext der Streulichttechnologie. Er wird genutzt, um die Mikrostruktur eines Bauteiles zu bewerten und beschreibt die Intensität der Streulichtverteilung.

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